Freiburger Nachrichten: Die Jungfreisinnigen werden flügge

Article paru dans la Freiburger Nachrichten du 16 mai 2011

URS HAENNI

Erstmals tritt die Junge FDP des Kantons Freiburg mit einer eigenen Liste zu den Nationalratswahlen an. Fünf Kandidatinnen und Kandidaten zwischen 20 und 26 Jahren präsentieren sich; drei davon sind Gemeinderäte.

FREIBURG Sie sind zwischen 20 und 26 Jahre alt, zumeist Studenten mit Berufserfahrung, spielen Fussball und Klavier, und sie haben ein Ziel: bei den Nationalratswahlen im Herbst mitmischen. Die Junge FDP des Kantons Freiburg hat am Freitag erstmals überhaupt eine Kandidatenliste für die Nationalratswahlen vorgestellt.

Bereits bei den letzten Wahlen figurierte eine Kandidatin der Jungen FDP auf der FDP-Liste, diesmal jedoch gehen die Jungpolitiker ambitioniert mit einer eigenen Liste und fünf Kandidaten an den Start. «Wir fanden uns zu fünft, und so stellten wir eine eigene Liste auf. So können wir unsere eigene Kampagne führen und unsere eigenen Ideen einbringen», sagt Johanna Gapany, Präsidentin der Freiburger Jungliberalen.

Die fünf nominierten Jungliberalen sind: Anne-Sophie Brady, 26-jährig, aus Siviriez, mit einem Rechtsdiplom der Universität Freiburg, Vizepräsidentin der Jungen FDP; Johanna Gapany, 22-jährig, aus Bulle, Studentin mit einem Arbeitspensum bei einer KMU, Präsidentin der Jungen FDP; Fabien Schafer, 20-jährig, aus Farvagny, beginnt im September ein Jus-Studium; Martine Jacquet, 25-jährig, aus Villars-sur-Glâne, Studentin mit Arbeitspensum auf einer Bank, Vizepräsidentin der Jungen FDP; Savio Michellod, 26-jährig, aus Granges, Rechtsabschluss an der Universität Freiburg, bekennender Nicht-Autofahrer.

Die Kandidierenden verfügen über einige politische Erfahrung: So sind Brady, Schafer und Michellod Gemeinderäte in ihren Wohngemeinden. Brady war 2006 Kandidatin für den Grossen Rat und Gapany und Jacquet Generalratskandidatinnen. Dadurch haben sie auch genügend Realitätssinn, nicht unbedingt einen Sitz im Nationalrat zu erwarten, jedoch einen Stimmenanteil von etwa einem Prozent.

Der JFDP fehlt es an den finanziellen Mitteln, um auf vielen Plakaten präsent zu sein. «Wir gehen zu den Leuten, in die Gemeinden hinaus», so Gapany. Auch auf Internet und insbesondere Facebook wollen sie präsent sein. Dass auf der Liste eine Person aus Deutschfreiburg fehlt, sei nicht beabsichtigt. Kontakte in die Deutschfreiburger Bezirke hätten bestanden, hätten sich aber nicht in Form einer Kandidatur konkretisiert.

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© Savio Michellod

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